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Bereits um 10 Uhr wurde Alarm für erste Kräfte der Feuerwehren durch die Haupteinsatzzentrale in
Saarbrücken ausgelöst. Gemeldet war eine starke Verunreinigung des Niederwürzbacher Weihers. Die Kräfte nahmen eine Probe der zuvor eingebrachten und ungefährlichen Verunreinigung. Dabei stellte sich
heraus, dass der Weiher einen erheblichen Mangel an Sauerstoff aufweist. Die weiter eintreffenden Wehren hatten daraufhin die Aufgabe, das Wasser aus dem Weiher zu pumpen und in hohem Bogen wieder in den
Weiher zu spritzen. Dies war jedoch nur der erste Teil der Übung. Den zweiten Abschnitt läuteten zwei Explosionen aus dem Wald ein. Eine Propangasflasche war explodiert, als eine Gruppe im Wald
grillte. Diese führte zu mehreren Verletzten und einem Waldbrand. Die gestellten Verletzungen wirkten täuschend echt, da das DRK sein Schminkteam im Einsatz hatte. Aufgabe der Feuerwehren war die
Mithilfe bei der Versorung der Verletzungen und die Brandbekämpfung. Das sich die Einsatzstelle mitten im Wald befand, wurden mehrere ‘Tanker’ benötigt. Daraufhin kam auch der Löschbezirk
Oberwürzbach zu Einsatz. Dieser wurde um 11.58 Uhr über Funkmeldeempfänger und Sirene alarmiert. Das TLF übernahm mit drei C-Rohren die Brandbekämpfung im Wald. Gespeist wurde unser ‘Tanker’ durch das
TLF 24/48 aus St. Ingbert-Mitte. Das LF 8 mit Schlauchanhänger begann mit dem Verlegen einer Schlauchleitung zur Einsatzstelle. Nach fast fünf Stunden endete die in dieser Form zum ersten Mal
durchgeführte Übung. Nahezu 300 Einsatzkräfte waren im Einsatz.
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