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Die Alarmierung

 

Da die Feuerwehr Oberwürzbach eine freiwillige Feuerwehr ist, haben sie sich sicherlich schon gefragt, wie die Feuerwehrleute zu einem Einsatz gerufen werden; gehen sie doch ihrem normalen Tagesgeschäft nach und sind ansonsten 365 Tage im Jahr für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger abrufbar.

Wenn eine in Not geratene Person, ein Ersthelfer oder Augenzeuge den Notruf 112 wählt, wird er direkt zur Haupteinsatzzentrale der Berufsfeuerwehr Saarbrücken geleitet. Diese ist seit 1. April 2001 für die Feuerwehren des Saarpfalz-Kreises und Stadtverbandes Saarbrücken zuständig.

Aufgrund der mitgeteilten Lage ( > der richtige Notruf ) entscheidet nun der Disponent computerunterstützt, welche Kräfte alarmiert werden. Hierbei wird natürlich nicht jeder Feuerwehrmann einzeln angerufen, sondern jeder trägt einen kleinen Funkmeldeempfänger bei sich. Dieser funktioniert wie ein Radio und hört den Funkkanal ab.

Die Leitstelle sendet nun auf diesem Sprechfunkkanal eine 5-Ton Folge (unterschiedliche, schnell hintereinander gelegte Töne zwischen 1060 und 2400 MHz). Durch vertauschen dieser Töne entstehen verschiedene Schleifen. Dabei sind im Saarpfalz-Kreis die ersten beiden Töne immer gleich (91XXX).

 

Dem Löschbezirk Oberwürzbach sind zwei Schleifen zugeordnet. Erkennt nun der Funkmelder beim Abhören eine dieser Schleifen, gibt er mit einem lauten Signalton Alarm. Nun begeben sich die Feuerwehrleute zum Gerätehaus und fragen über Funk Einsatzdetails ab. Parallel sendet die Leitstelle eine Alarmdepesche mit den wichtigsten Daten an das Faxgerät im Gerätehaus.

Momentan läuft die Umstellungsphase von der analogen 5-Ton-Technik zur digitalen Alarmierung. Daher wird der Löschbezirk über beide Arten alarmiert.

 

 l Derzeit im Löschbezirk eingesetzte
     Meldeempfänger

 

Natürlich kann der Löschbezirk auch über Sirenen alarmiert werden, die schon digital von der Leitstelle angesteuert werden. In Oberwürzbach heulen diese bei größeren Einsätzen oder zur Nachalarmierung von Kräften, bei denen eventuell der Melder nicht funktioniert hat. Dazu gibt die Sirene Schallzeichen aus einem dreimal auf- und absteigenden Ton ab.

 


 

Sirenenstandorte in Oberwürzbach

 

l Gerätehaus

l Ortsverwaltungsstelle

 

Die Alarmierungstechnik gilt es natürlich auch auf ihre Funktionstüchtigkeit zu überprüfen. Aus diesem Grund wird an jedem zweiten Samstag im Monat ein Probealarm durchgeführt. Um 11.00 Uhr lösen die Funkmelder der Feuerwehrleute aus, eine Stunde später werden die Sirenen überprüft. Diese heulen dann wie bei einem normalen Alarm.

 

Bitte lesen Sie hier weiter, wie Sie den Notruf richtig absetzen.

 

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