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In den USA jagte ein Höhepunkt den nächsten St. Ingberter Wehrleute hatten die Gelegenheit, mit der Berufsfeuerwehr von Sarcramento zwei Tage lang Einsätze mitzufahren und Brände zu
löschen
Im “Land der unbegrenzten Möglichkeiten” waren jetzt drei Feuerwehrleute aus Oberwürzbach und
Hassel. Bei einerer viertätigen Konferenz im kalifornischen Sacramento ging`s um Gefahrenbekämpfung.
An einer Konferenz in Sacramento in Kalifornien zum Erfahrungsaustausch über Einsätze mit
gefährlichen Stoffen nahmen kürzlich drei Feuerwehrleute aus St. Ingbert teil: Till Becker und Marco Schmeltzer (beide aus Oberwürzbach) und Patrik Bentz aus Hassel, der jetzt darüber berichtete. “Wir
folgten einer Einladung von Donald A. Schroeder, Abteilungleiter der Feuerwehr Sacramento, zu dieser viertätigen Konferenz, die jährlich von Teilnehmern aus allen Teilen der USA besucht wird.” So seien
in diesem Jahr erstmals auch Vertreter aus Hawaii und Florida dabei gewesen, um sich in diesem immer wichtiger werdenden Bereich der Gefahrenbekämpfung auf dem Laufenden zu halten. “Bei dem Besuch in den
USA jagte ein Höhepunkt den nächsten”, erzählt Patrick Bentz. “Für uns gab es die einmalige Gelegenheit, mit der Berufsfeuerwehr aus Sacramento zwei Tage lang Einsätze mitzufahren und auch Brände zu
löschen”, schwärmte er. Bei dem Besuch verschiedener Feuerwachen in Sacramento und San Francisco sowie bei einer Fahrt mit dem Feuerlöschboot von Oakland an Alcatraz vorbei bis zur Golden Gate Bridge
konnten sie große Unterschiede der Aufgaben der Feuerwehr in den USA im Vergleich zu Deutschland feststellen. “So wird dort beispielweise die medizinische Notfallversorgung nur durch die Feuerwehr
durchgeführt, was in Großstädten zu äußerst hohen Einsatzzahlen führt”, erklärte er. So habe allein eine der 22 Feuerwachen in Sacramento über 6000 Einsätze im Jahr. Um die Flut von Notrufen effektiv
abzuwickeln, setzte die Feuerwehr ein digitales Alarmierungssystem ein, und jedes Fahrzeug sei über Bordcomputer mit der Zentrale verbunden. “Jede Feuerwache ist mit zehn Feuerwehrleuten besetzt und
verfügt über ein Löschfahrzeug, eine Drehleiter, einen Rettungswagen und ein weiteres Spezialfahrzeug”, weiß Bentz zu berichten. Auffallend sei vor allem das hohe Ansehen, das die “Firefighter” in der
Bevölkerung wegen ihres selbstlosen Einsatzes genießen. “Zum Abschluss des Besuches überreichten wir im Namen des Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes an Donald A. Schroeder die silberne Medaille
für internationale Zusammenarbeit für seine besonderen Verdienste im Aufbau der Deutsch- Amerikanischen Freundschaft zwischen St. Ingbert und Sacramento”, so Patrik Bentz über den Arbeitsbesuch in
Amerika.
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