Sie sind hier: Bilderbuch > Sacramento 1999

Was ist neu ?

Sacramento 1999

Von 1. bis 10.September 1999 hatten drei Kameraden aus Oberwürzbach und Hassel die Gelegenheit, über den “großen Teich” zu blicken und die Arbeit einer Berufsfeuerwehr in den USA hautnah mitzuerleben. Highlight war sicherlich die Teilnahme an Einsätzen der meistbeschäftigten Wache der BF Sacramento/Kalifornien ( Station 6: über 6000 “Runs” im Jahr ). Anlass des Besuches war die über 4 Tage stattfindende Gefahrgut-Konferenz, an der Feuerwehren aus allen Teilen der USA teilnahmen. Hier ein kurzer Abriss des Reseverlaufes:

1. Tag: Flug Frankfurt/Main - Atlanta - Sacramento

2. Tag: SFD Station 6 Einsätze, Station 2

3. Tag: Sightseeing/Shopping-Tour Sacramento-City

4. Tag: San Francisco: SFFD Station 1, Oakland: Feuerlöschboot, Golden Gate Bridge

5. Tag: SFD Station 6 Einsätze

6.-9. Tag: “Continuing Challenge” Hazardus Material Emergency Response Workshop

10. Tag: Rückflug Sacramento - Salt Lake City - Cincinatti - FFM

Die lokale Presse schrieb folgendes:
(St. Ingberter Zeitung 01.11.99)

In den USA jagte ein Höhepunkt den nächsten
St. Ingberter Wehrleute hatten die Gelegenheit, mit der Berufsfeuerwehr von Sarcramento zwei Tage lang Einsätze mitzufahren und Brände zu löschen

Im “Land der unbegrenzten Möglichkeiten” waren jetzt drei Feuerwehrleute aus Oberwürzbach und Hassel. Bei einerer viertätigen Konferenz im kalifornischen Sacramento ging`s um Gefahrenbekämpfung.

An einer Konferenz in Sacramento in Kalifornien zum Erfahrungsaustausch über Einsätze mit gefährlichen Stoffen nahmen kürzlich drei Feuerwehrleute aus St. Ingbert teil: Till Becker und Marco Schmeltzer (beide aus Oberwürzbach) und Patrik Bentz aus Hassel, der jetzt darüber berichtete. “Wir folgten einer Einladung von Donald A. Schroeder, Abteilungleiter der Feuerwehr Sacramento, zu dieser viertätigen Konferenz, die jährlich von Teilnehmern aus allen Teilen der USA besucht wird.” So seien in diesem Jahr erstmals auch Vertreter aus Hawaii und Florida dabei gewesen, um sich in diesem immer wichtiger werdenden Bereich der Gefahrenbekämpfung auf dem Laufenden zu halten. “Bei dem Besuch in den USA jagte ein Höhepunkt den nächsten”, erzählt Patrick Bentz. “Für uns gab es die einmalige Gelegenheit, mit der Berufsfeuerwehr aus Sacramento zwei Tage lang Einsätze mitzufahren und auch Brände zu löschen”, schwärmte er. Bei dem Besuch verschiedener Feuerwachen in Sacramento und San Francisco sowie bei einer Fahrt mit dem Feuerlöschboot von Oakland an Alcatraz vorbei bis zur Golden Gate Bridge konnten sie große Unterschiede der Aufgaben der Feuerwehr in den USA im Vergleich zu Deutschland feststellen. “So wird dort beispielweise die medizinische Notfallversorgung nur durch die Feuerwehr durchgeführt, was in Großstädten zu äußerst hohen Einsatzzahlen führt”, erklärte er. So habe allein eine der 22 Feuerwachen in Sacramento über 6000 Einsätze im Jahr. Um die Flut von Notrufen effektiv abzuwickeln, setzte die Feuerwehr ein digitales Alarmierungssystem ein, und jedes Fahrzeug sei über Bordcomputer mit der Zentrale verbunden. “Jede Feuerwache ist mit zehn Feuerwehrleuten besetzt und verfügt über ein Löschfahrzeug, eine Drehleiter, einen Rettungswagen und ein weiteres Spezialfahrzeug”, weiß Bentz zu berichten. Auffallend sei vor allem das hohe Ansehen, das die “Firefighter” in der Bevölkerung wegen ihres selbstlosen Einsatzes genießen. “Zum Abschluss des Besuches überreichten wir im Namen des Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes an Donald A. Schroeder die silberne Medaille für internationale Zusammenarbeit für seine besonderen Verdienste im Aufbau der Deutsch- Amerikanischen Freundschaft zwischen St. Ingbert und Sacramento”, so Patrik Bentz über den Arbeitsbesuch in Amerika.

zu den Bildern:

Intern

Impressum

Hinweise

(c) Webmaster Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert-Oberwürzbach 2001-2002

Stimmen Sie für uns !

Vote me--- SaarlandTop100.de