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LKW auf Abwegen
Stundenlang im Einsatz war der Löschbezirk Oberwürzbach am 9.1.2001. Gegen
14.20 Uhr war ein Sattelzug auf der engen L235 zwischen St. Ingbert und Oberwürzbach nach einer leichten Linkskurve auf den unbefestigten Seitenstreifen geraten und in
den Graben gerutscht. Dabei streifte das Führerhaus einen Baum. Der Fahrer aus Niederwürzbach, der die Ladung am nächsten Tag nach Bayreuth bringen sollte, blieb
unverletzt, musste aber wegen Schocks von einem Arzt behandelt werden. Dem alarmierten Löschbezirk blieb zunächst nicht anderes übrig, als den Verkehr über Reichenbrunn umzuleiten, das
Planengestänge des Aufliegers mit der Schere zu zerteilen, und auf das Eintreffen zweier Autokräne aus dem 35km entfernten Landstuhl zu warten. Mit deren Hilfe musste die
Ladung, mehrere tonnenschwere Drahtgebinde, zunächst auf einen anderen LKW umgeladen werden. Die Bergung von Auflieger und Zugmaschine war erst gegen 20 Uhr beendet. Nach Abschluß der
Räumungs- und Säuberungsarbeiten konnte die Wehr gegen 21 Uhr abrücken. Unfallursache war vermutlich Unachtsamkeit des Fahrers.
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