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Einsatz Nr. 31/2002

 Einsatzart:

 

 Verkehrsunfall - Eingeklemmte Personen

 Einsatzort:

 

 L 235, Richtung St. Ingbert

 Datum:

 

 Mittwoch, 25.12.02

 Alarmzeit:

 

 15.06 Uhr durch BF Saarbrücken über Funkmelder

 Weitere Kräfte:




























 

 

l Feuerwehr:

 

 

Lbz. IGB-Mitte: RW 2, LKW

 

 

l Polizei:

 

 

PI St. Ingbert: 3 PKW
PI Blieskastel: 1 PKW

 

 

l Rettungsdienst:

(NA=Notarzt)

 

Rettungszweckverband Saar:
RTH “Christoph 16” Saarbrücken
NA
LNA Leitender Notarzt: NEF   NA

DeutschesRotesKreuz DRK:
Rettungswache IGB: NEF, RTW 
NA
Rettungswache Blieskastel: RTW, KTW
Rettungswache Homburg: NAW
NA
Rettungswache Sulzbach: RTW
SEG-Führer KV St. Ingbert: PKW
SEG-Führer KV Homburg: PKW

ArbeiterSamariterBund ASB:
Rettungwache SB-Brebach: NEF, RTW 
NA

MalteserHilfsDienst MHD:
Rettungswache Homburg: KTW

l Sonstige:

 

 

2 Notfallseelsorger
2 Unfallforscher

 Fahrzeuge Obw.:

 

 [TLF 16/25] [LF 8]

 Anzahl Kräfte Obw.:

 

 19

 Einsatzdauer:

 

 4,5 Stunden

 

 

 

 Einsatzbericht:

































 

 

Zu einem schweren Verkehrsunfall musste der Löschbezirk Oberwürzbach am ersten Weihnachtstag 2002 ausrücken. Auf der L 235 St. Ingbert - Oberwürzbach, kurz vor der Abzweigung nach Reichenbrunn, waren ein PKW und ein vollbesetzter Kleinbus, in dem auch vier Kinder saßen,  zusammengeprallt.
Die Wehr wurde um 15.06 Uhr von der Haupteinsatzzentrale der Saarbrücker Berufsfeuerwehr über beide Meldeschleifen alarmiert. Bereits zwei Minuten danach konnte das TLF 16/25 als erstes Fahrzeug vollbesetzt “Ausfahrt” melden. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits ein RTW sowie der Rettungshubschrauber “Christoph 16” aus Saarbrücken vor Ort.
Das TLF 16/25 erreichte um 15.11 Uhr die Einsatzstelle; kurz danach meldete auch das LF 8/6, das hier seinen ersten Einsatz hatte, ebenfalls “Ankunft”. Aufgrund der Einsatzlage “Person noch eingeklemmt” und “Straße großflächig mit Öl verschmutzt” wurde der Löschbezirk St. Ingbert - Mitte mit RW 2 und LKW (Ölbindemittel) nachalarmiert.
Die Besatzung des TLF 16/25 nahm Schere und Spreizer vor, bereitete die Beleuchtung vor, sicherte den zweifachen Brandschutz und arbeitete nach Weisung des Notarztes. Die Besatzung des LF 8/6 sicherte die Unfallstelle ab. Auch wurde mit dem Auffangen von Betriebsflüssigkeiten begonnen. Die Straße war bereits auf 100 Metern ganzflächig mit Öl und Benzin beschmutzt.
Nach und nach kamen fünf Notärzte, fünf Rettungswagen und ein Krankenwagen an der Einsatzstelle an. Für den Beifahrer des PKW’s kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch im verunfallten Fahrzeug. Der Fahrer musste schwerstverletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. Von den weiteren Unfallbeteiligten im Kleinbus wurden drei Personen schwer und drei leicht verletzt.
Nachdem die Unfallforschung ihre Arbeit beendet hatte, konnten die Fahrzeuge abtransportiert und die Straße gereinigt werden.
Der Einsatz konnte nach über drei Stunden beendet werden. Anschließend fand für alle beteiligten Kräfte ein Gespräch mit einem Notfallseelsorger im Gerätehaus statt, da nahezu jeder Feuerwehrmann die beteiligten Unfallopfer kannte.

 

 

 

 Einsatzbilder:



 


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 Bilder:
 Marco Schmeltzer,
 powered by Frank Hoffmann
 die beiden letzten:
 Saarländischer Rundfunk










 

 


 


 

 

 

 Unfallskizze:
 
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